Weingut

Winnender Mops

Die Geschichte

Der Name Mopswein ist auf die Geschichte des „Winnender Mops“ zurückzuführen. Im Jahre 1717 zog Karl Alexander, der spätere Herzog von Württemberg, zusammen mit seinem Mops in die große Türkenschlacht um Belgrad. Kurz davor verlieren sich der Mops und sein Herr im Schlachtgetümmel, worauf der Mops alleine den Heimweg antritt. Der treue Hund rennt so schnell ihn seine Beine tragen und kommt nach nur 11 Tagen wohlbehalten im Schloss Winnenthal an. Die Freude darüber ist so groß, dass man dem kleinen Hund ein Denkmal setzt. Noch heute steht dieses vor dem Winnender Schloss und erzählt diese Geschichte. Der Winnender Mopswein feierte im Jahr 2013 sein 50. Jubiläum. Angefangen hat alles in der Weinkellerei Friedrichsohn im Jahr 1963. Dort wurde zum ersten Mal ein Markenrecht für einen Wein mit dem Namen Mops angemeldet. Konrad Häußer übernahm dieses im Jahr 1984 und kreierte weitere Weine und Sekte mit Mopsbezug.

Die Serie der Edition Mops ist mit sechs verschiedenen Künstleretiketten des Winnender Bildhauers und Malers Martin J. J. Kirstein ausgestattet und wird so nicht zuletzt wegen des guten Geschmacks zum idealen Geschenk für Hundefreunde und Weinkenner.

Seit 2005 kreieren wir eine im Holzfass gereifte Edition Mops. Diese Cuvée spricht sowohl junge Weinliebhaber als auch Weinkenner an und wird jedes Mal aufs Neue mit anderen Cuvéepartnern in wechselnden Zusammensetzungen vinifiziert. Hauptsächlich werden Cabernet Sauvignon, Merlot und Lemberger, aber auch ein kleiner Teil Trollinger für diese Edition verwendet. Sie präsentiert sich duftig in der Nase, vollmundig im Geschmack und langanhaltend im Abgang.

Anlässlich des 300-jährigen Mopsjubiläums 2017, haben wir neben dem Rotweincuvée Mops auch ein Weißweincuvée Edition Mops im Sortiment. Dieses wird aus Sauvignon Blanc, Müller-Thurgau, Riesling und Gewürztraminer vinifiziert und sticht durch seine lockere, fruchtige Art hervor. Ideal eignet sich der Wein gekühlt, auf der Terasse mit Freunden und Mopsliebhabern. Aber auch im restlichen Jahr empfiehlt er sich zu leckeren Fischspeisen, Geflügel und Salaten.

Auf dem schon seit 1963 existierenden Etikett des Winnender Mops Trollingers sind der traditionelle Mopshund, sein Denkmal sowie das Schloss Winnenthal abgebildet. Im Geruch sind die typischen Trollingeraromen Erdbeere, Kirsche und rote Johannisbeere erkennbar. Allerdings in einem weitaus voluminöseren Grad als bei leichten Vertretern dieser Sorte. Geschmacklich runden die weichen, aber doch erkennbaren Gerbstoffe die milde Säure und die moderate Restsüße hervorragend ab.

Das Pendant zum Trollinger ist unser Winnender Mops Riesling. Auch hier verwenden wir das traditionelle Etikett mit Halsschleife. In der Nase erkennt man einerseits frische Aromen wie Limette, Zitrone und Grapefruit. Jedoch hat der er auch eine kräutrige & mineralische Seite. Die Aromen aus der Nase spiegeln sich wieder und die erkennbare Süße steht in gutem Einklang mit der Säure.

Im Jahr 2020 haben wir nach langer Pause unsere Brennerei angeschmissen. Carolin hat einen Brennkurs besucht und ist seit dem verantwortlich für alles, was unsere Brennerei hervorbringt. Und so spielt auch hier der Winnender Mops eine große Rolle.

Auch bei unseren Stofftaschen mit Mops-Sprüchen handelt es sich um tolle Geschenke. Die Taschen aus Bio-Baumwolle, welche CO2-neutral bedruckt wurden, gibt es mit den Aufdrucken „Ex & Mops“ sowie „Let’s talk about Mops, Baby“.

Alle Produkte erhaltet ihr in unserem Online Shop und bei uns direkt auf dem Weingut. Bei Fragen schreibt uns gerne eine E-Mail an info@weingut-haeusser.de, klingelt durch oder meldet euch via Social Media.


Wir möchten klarstellen, dass wir uns bewusst darüber sind, dass Möpse zu den Hunderassen gehören, die unter Brachycephalie leiden. Hierbei handelt es sich um eine Krankheit, welche durch das kürzer Züchten der Schnauze entsteht. Brachycephale Hunde haben somit Probleme an den oberen Atemwegen. Die Nasenlöcher und -höhlen sind verengt und es kommt zu Veränderungen am Gaumensegel und Kehlkopf.

Bei Züchtungen mit starker Ausprägung der Brachycephalie spricht man von Qualzucht, welche wir keinesfalls gut heißen und die verboten ist. Seit einiger Zeit gibt es Züchtungen von Retromöpsen, welche bewusst eine längere Schnauze hervorbringen, um den Hunden ein normales Atmen zu ermöglichen. Darauf haben auch wir schon vor 8 Jahren bei unserem Mops Vino geachtet. Und in der Zwischenzeit gibt es glücklicherweise große Fortschritte in die richtige Richtung.

Wir machen mit unseren Mops-Weinen keine aktive Werbung für die Rasse Mops. Wir erhalten die Geschichte des Winnender Mops‘ am Leben und tragen dem städtischen Kulturgut bei. Sollte sich jemand trotz der gesundheitlichen Risiken einen Mops zulegen wollen, empfehlen wir, sich wirklich umfassend mit der Rasse auseinander zu setzen und großen Wert auf die Zucht zu legen. Mittlerweile gibt es viel Informationen zu Retromöpsen und deren Züchter.